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Reant - Monte Noas

Von den ersten Erhebungen der südlichen Julischen Voralpen, die gegenüber Cividale und Povoletto liegen, ist der abgerundete Kamm des Monte Joanaz vorzuheben (620 m ü.d.M.), der sich nach Süden mit dem Monte Forcis (559 m ü.d.M.) fortsetzt. Diese Erhebung, die im Westen vom engen Tal des Chirò-Baches begrenzt wird, ist mit Waldformationen bedeckt, mit wärmeliebenden Laubbäumen (Hopfenbuche, Esche und Flaumeiche) an den südlichen und östlichen Hängen, sowie mesophilen Wäldern (Buche, Esche, Winterlinde und Hainbuche) an den westlichen Hängen. Das weite Gipfelgebiet, gekennzeichnet durch charakteristische (karstige) trichterförmige Vertiefungen, sogenannte Dolinen, beherbergte einst ausgedehnte Wiesen- und Weideflächen, die nun fast vollständig vom Wald zurückerobert wurden.
Die Vegetation wechselt zwischen offenen Flächen, geschlossenen Waldbeständen und neu entstandenen Gehölzen, in denen auch Zitterpappel, Schwarzpappel, Birke und Haselstrauch vorkommen. In der Nähe des Gipfels befinden sich Case Noas, die bis vor wenigen Jahren als temporäre Siedlungen für die Viehzucht genutzt wurden. Der Forstweg führt weiter in Richtung Süden zum Monte Forcis, biegt dann nach Nordosten ab und erreicht die Quelle Maria (535 m ü.d.M.), deren Wasser in den Chirò-Bach bei Torreano fließt.
Zugang: Ein Forstweg zweigt vom Haarnadelkurve der Straße ab, die Valle mit Reant verbindet. Nach Case Noas wird der Weg fast unpassierbar.

 
ph. Pro loco Torreano
ph. Pro loco Torreano
ph. Pro loco Torreano
ph. Pro loco Torreano