Forame besteht aus mehreren Weilern, die auf den Terrassierungen der beiden Ufer des Malina-Baches angeordnet sind: die Weiler Ponte, Minins, Pradaroncs, Degano, Matteus, Salandri, Scoverz, Bombardier.
Der Name Forame leitet sich von "foramen" (innere Höhle) ab; auf Slowenisch wird das Gebiet Malina genannt, nach dem gleichnamigen Bach. Erstmals in Dokumenten aus dem Jahr 1296 erwähnt kam das Gebiet im 16. Jh. unter die Herrschaft der Familie Attimis. In der Bebauung sind einige charakteristische landwirtschaftliche Gebäude zu erkennen, die in einer Reihe angeordnet oder freistehend sind: zweistöckige Häuser mit einem Getreidespeicher darüber, mit Holzbalkonen an der Südseite und sichtbaren oder verputzten Natursteinmauern mit steingerahmten Öffnungen.
Der Weiler Salandri weist noch einige bemerkenswerte ländliche Bauformen auf, zudem eine Mühle aus dem 19. Jh. am Bachufer.
Pradaroncs ist ein typisches Voralpendorf, mit einer Reihe freistehender Bauernhäuser auf Terrassierungen, wie Casa Binutti, das um 1700 auf bestehenden Baukörpern als Wachthaus für die Brücke über den Malina erbaut wurde: ursprünglich im Besitz der Grafen von Attimis, später eine Kaserne der Finanzwache bis zum Ersten Weltkrieg und derzeit als Wohnhaus und für das Fossilienmuseum genutzt. Auf drei und teilweise vier Etagen verteilt, mit verputzten Steinmauern und steingerahmten Türen und Fenstern, weist es interessante steinerne Architekturelemente an den Fassaden wie Portale, Säulen und Treppen auf.
Weiler Matteus
ph. Giorgio Bianchi, Archiv MCC
Weiler Pradaroncs
ph. Giorgio Bianchi, Archiv MCC
Haus bei Salandri
ph. Giorgio Bianchi, Archiv MCC
ph. Giorgio Bianchi, Archiv MCC