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Die Weiler von Porzus

Das Dorf wird erstmals 1170 erwähnt. Im 13. Jh. gehörte es zur Gerichtsbarkeit der Familie Attems, vom 14. bis zum 17. Jh. zum Gastalden des Patriarchen von Tricesimo und 1753 ging es an die Familie Zanchi Locatelli über.
Die vier Weiler sind um die Kirche von Johannes dem Täufer und der Heiligen Lucia angeordnet: Borgo Rop liegt hinter der Apsis der Kirche, Ballus cum Borc ist zum Kirchplatz gewandt, Borgo Podbrza liegt im Norden und Borgo Cras zum Tal hin.
In Rop gibt es die alte geschwungene Reihe von Häusern aus sichtbarem Steinmauerwerk, mit einem komplizierten System von Außentreppen aus Holz und Loggien an der dreigeschossigen, nach Osten ausgerichteten Fassade.
In Podbrza befinden sich Bauernhäuser wie Casa Grimaz, ein dreistöckiges Haus mit Getreidespeicher, doppeltem Balkon und einer Andachtsnische an der Fassade. Casa Turco ist bescheidener in der Größe und zeichnet sich durch sichtbares Steinmauerwerk und eine besondere Anordnung der Holzbalkone aus.
Der älteste Ortskern besteht aus der Kirche von Johannes dem Täufer und der Heiligen Lucia: Die Apsis mit Rippengewölbe stammt aus dem Jahr 1477 und ist das Werk von Meister Andrea aus Skofja Loka (der auch die Kirche von Johannes von Antro baute) und seinem Assistenten Meister Jacob. Weiter talwärts steht die Kapelle der Erscheinung der Madonna von Porzus, auch bekannt als Madone de sesule, die 1913 an der Stelle errichtet wurde, an der die Madonna 1855 einem jungen Mädchen erschienen sein soll.
 
Archiv Pro loco Porzus
Archiv MCC
Archiv Pro loco Porzus
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