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Cialla - Pfarrkirche der Heiligen Hermagoras und Fortunatus

[14.-15.; 16. Jh.]

Die Pfarrkirche liegt am Ende des Dorfes im Tal des Baches Chiarò und stammt aus den Jahren zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert, wobei der Andachtskult zu den Schutzheiligen des Patriarchats von Aquileia bereits seit 1200 bezeugt ist. Nach den Erdbeben von 1511-1513 wurde das Gebäude nach dem im slawischen Friaul verbreiteten Modell von Steinmetzen, Anhängern des Meisters Andrea aus Škofja Loka, restauriert. Zur Zeit ihrer Gründung war die Pfarrkirche mit einem kleinen Friedhof ausgestattet; rechts vom Chorraum wurde später eine Sakristei gebaut, die kürzlich abgerissen wurde, um die Straße nach Mezzomonte zu verbreitern. Zwischen 1915 und 1918 auch diese Kirche wurde von den Militärbehörden für Kriegszwecke requiriert. Ein kleiner eingezäunter Kirchhof führt zum Vorhaus, das auf drei Seiten offen ist. Die Fassade trägt am Dachfirst einen Glockengiebel mit Zwillingsöffnung;das Mauerwerk besteht aus grob behauenen Steinen mit sichtbaren Ecken und einem Holzziegeldach. Eine steinverzierte Spitzbogentür führt in das von zwei rechteckigen Fenstern beleuchtete rechteckige Kirchenschiff; die Decke hat sichtbare Balken. Ein spitzbogiger Triumphbogen öffnet sich zum polygonalen Chorraum mit Rippengewölben, die sich in der Mitte auf einer Steinscheibe mit einer Sonnenabbildung vereinen. Der Innenraum weist einen Marmoraltar, in dem die Reliquien der heiligen Schutzpatrone eingelassen sind, und ein Weihwasserbecken aus dem 17. Jh. auf einem kunstvoll bearbeiteten Steinsockel auf.



; das Mauerwerk besteht aus grob behauenen Steinen mit sichtbaren Ecken und einem Holzziegeldach. Eine steinverzierte Spitzbogentür führt in das von zwei rechteckigen Fenstern beleuchtete rechteckige Kirchenschiff; die Decke hat sichtbare Balken. Ein spitzbogiger Triumphbogen öffnet sich zum polygonalen Chorraum mit Rippengewölben, die sich in der Mitte auf einer Steinscheibe mit einer Sonnenabbildung vereinen. Der Innenraum weist einen Marmoraltar, in dem die Reliquien der heiligen Schutzpatrone eingelassen sind, und ein Weihwasserbecken aus dem 17. Jh. auf einem kunstvoll bearbeiteten Steinsockel auf.
 
ph. Franco Martelli Rossi, archivio dell'Arcidiocesi di Udine, BBCC
ph. Franco Martelli Rossi, archivio dell'Arcidiocesi di Udine, BBCC
ph. Giorgio Bianchi, Archiv MCC
ph. Franco Martelli Rossi, archivio dell'Arcidiocesi di Udine, BBCC