Das kleine Dorf erhebt sich zu beiden Seiten des Baches. Eine einbogige Brücke verbindet die Straße mit dem kleinen Platz. Dort steht ein Brunnen aus 1891, mit steinernem Waschbecken.
Stremiz wird erstmals 1294 erwähnt; seit dem 13. Jahrhundert gehörte es zur Gerichtsbarkeit der Cucagna. Wenige Gebäuden, aus räumlicher Sicht sehr interessant, sind entlang der Straßenachsen und um den Platz gruppiert. Sie sind zwei- oder dreistöckig, mit Kornspeichern, Holzbalustraden, Natursteinfassaden mit Eckverband und Steingewänden bei Fensteröffnungen und Portalen.
An der strassenseitigen Fassade eines Hauses mit Balkon, das aus dem 19. Jahrhundert stammt, findet sich ein Bild der Heiligen Familie aus dem frühen 20. Jahrhundert.
Ein zweigeschossiges Gebäude in Natursteinmauerwerk schmückt ein steinerner Architrav über dem Portal. Seinen Schlussstein und die seitliche Maske ziert ein Flachrelief einer spiralförmigen Schlange, datiert mit 1839. Im Innenhof führt eine Öffnung zur Fogolâr-Struktur, die von den anderen Räumen durch zwei monolithische Steinsäulen getrennt ist; in eine überwölbte Wandnische ist ein steinernes.
Waschbecken eingelassen. Von den einst vier Getreidemühlen, durch vom Grivò-Bach abgeleitete Kanäle gespeist, sind drei erhalten; Richtung Bachquelle gibt es zwei weitere Mühlen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, mit Sprüngen und Schotten, die zur Regulierung des Wasserflusses dienten. Die steinerne Bogenbrücke in ihrer Nähe ist vermutlich römischen Ursprungs.
ph. Giacomo Toffoletti, Archiv Comune di Faedis
ph. Giacomo Toffoletti, Archiv Comune di Faedis
ph. Giacomo Toffoletti, Archiv Comune di Faedis
ph. Giacomo Toffoletti, Archiv Comune di Faedis