Einfache und panoramareiche Rundwanderung, die zu zwei reizvollen Gletscherseen führt, eingebettet in eine der ursprünglichsten und unberührtesten Gegenden der Karnischen Alpen. Der Weg verläuft entlang des CAI-Wegs 154 in einer hochgelegenen Umgebung, geprägt von offenen Almwiesen, grasbewachsenen Kämmen und spektakulären Aussichten auf die umliegenden Gipfel.
Die Seen Tarond und Crasulina, gelegen kurz unterhalb des Kamms, der den Monte Crostis mit dem Zoufplan verbindet, werden hauptsächlich vom Schmelzwasser gespeist. Ihr Wasser, eingerahmt von Wiesen und Rhododendren, spiegelt den Himmel und schafft eine Atmosphäre alpiner Ruhe und Schönheit. Die Naturlandschaft hat einen hohen landschaftlichen Wert und eignet sich ideal für eine erholsame Pause oder einen Moment der Kontemplation.
Unterwegs kann man zahlreiche wertvolle Pflanzenarten beobachten, typisch für alpine Lebensräume, darunter Enziane, Lilien, wilde Orchideen und blühende Rhododendernteppiche. Auch die Tierwelt ist bemerkenswert: Mit etwas Glück lassen sich Murmeltiere, Greifvögel und kleine alpine Vögel entdecken.
Besonders bereichernd sind die Reste von Militärstellungen aus dem Ersten Weltkrieg, welche die kriegerische Vergangenheit der Gegend dokumentieren. Eine Gelegenheit, Natur, Geschichte und Panorama in einem für alle geeigneten Weg zu vereinen, ideal an klaren Tagen von späten Frühling bis frühen Herbst.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Diese Wanderung sollte bei unsicherer Wetterlage nicht unternommen werden (der obere Bereich kann blitzgefährdet sein und das steile Gelände bei Regen sehr rutschig werden). Einige Abschnitte des Pfades können in Zeiten üppigen Bewuchses schwer zu erkennen sein (insbesondere an Stellen, die vom CAI nicht gepflegt werden).
Entlang der Runde gibt es kaum Wasserquellen; bei besonders heißen Tagen sollte man ausreichend Trinkwasser mitführen.
Vom Parkplatz aus folgt man einem gut sichtbaren, dunklen Pfad, der mit regelmäßigen Serpentinen die darüber liegenden Wiesen hinaufsteigt, bis man bald auf den CAI-Weg 154 trifft, dem man nach Osten folgt. Weiter geht es auf gleicher Höhe, wobei man Abzweigungen ins Tal meidet, bis man den kleinen Tarondsee erreicht.
Man setzt den Weg auf dem CAI-Pfad fort, der die Höhe hält, und kommt schließlich zum kleineren Crasulinasee. Für den Rückweg folgt man dem gleichen Weg zurück bis zu einer zuvor erreichten Gabelung, von der man einen normalerweise gut sichtbaren, nicht ausgeschilderten CAI-Pfad nimmt, der mit weiten Serpentinen zur darunter liegenden Schotterstraße hinabführt. Dieser folgt man zurück zum Ausgangspunkt und schließt so die Runde. Vorsicht ist geboten, da die Pfade im Sommer durch Bewuchs weniger gut sichtbar sein können.
Lokalisierung
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.