
Eine der längsten Etappen des gesamten Walk of Peace, die extrem reich an Geschichte und Kultur ist, die weit über die Zeit des Ersten Weltkriegs hinausgeht.
Eine lange und außerordentlich interessante Etappe sowohl aus historischer und kultureller Sicht als auch landschaftlich. Cividale del Friuli, eine historische Stadt, die seit 2012 UNESCO-Weltkulturerbe ist, liegt als zentraler Punkt in dieser langen Etappe und verdient einen Zwischenstopp, der den Wanderer dazu veranlassen könnte, diese Strecke auf zwei verschiedene Tage aufzuteilen. So hätte der Wanderer die Möglichkeit, sich die sonst recht knappe Zeit zu nehmen, um einen umfassenden Besuch dieser faszinierenden Stadt zu genießen. Als kleiner Schatz des Friauls, die Hauptstadt des ersten Langobardenherzogtums in Italien, zeigt sich Cividale del Friuli als eine Stadt mit zahlreichen gut erhaltenen Monumenten, Museen sowie historischen und archäologischen Stätten, die Besuchern aller Art viel bieten. Die Täler des Natisone/Nediške Doline, mit dem Flusslauf, der sich zwischen den Bergzügen hindurchschlängelt, verleihen dem Weg zusätzlichen Charme.
Aufgrund der Länge und des Reichtums der Etappe wird empfohlen, diese in zwei Teile zu teilen und einen Aufenthalt in Cividale für eine vertiefte Besichtigung der Stadt einzulegen.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Im Winter auf mögliche Schnee- und Glatteisbildung sowohl auf den Wegen als auch auf den normalen Straßen achten.
Die Etappe beginnt in Castelmonte beim gleichnamigen Heiligtum und führt hinab in Richtung des Dorfes Purgessimo. Von hier führt der Weg entlang der normalen Straßen in Richtung Cividale del Friuli und zum Piazza della Resistenza, wo die Stadtmauer passiert wird und die Teufelsbrücke mit ihrem herrlichen Blick auf den Fluss Natisone/Nadiža erreicht wird. Von hier folgt man dem Corso Mazzini und der Via Carlo Alberto bis zum Museum des Ersten Weltkriegs in Cividale. Weiter geht es durch Borgo San Domenico bis nach Sanguarzo, wo der Aufstieg zum Gipfel des Monte dei Bovi folgt. Anschließend führt eine bequeme Forststraße zunächst nach Macorins/Mahorin, Vernasso/Barnas und schließlich zu Oculis/Nokula, wo sich die Brücke zu San Pietro al Natisone befindet, dem Standort des Besucherzentrums „Walk of Peace“.
Zug:
FUC-Linie Udine–Cividale del Friuli
Bus:
Verbindung von und nach Castelmonte
SAF-Linie 304: Udine–Castelmonte
Verbindungen von und nach Cividale del Friuli
SAF-Linie 290: Tarcento–Cividale del Friuli
SAF-Linien 292, 300, 302, 303, 305, 330, 331: Udine–Cividale del Friuli (verschiedene Strecken)
SAF-Linie 314: Cividale del Friuli–Tribil Superiore
SAF-Linie 315: Cividale del Friuli–Drenchia–Passo SolarieSAF-Linie 324: Cividale del Friuli–Cormons–Grado
SAF-Linie 325: Cividale del Friuli–Palmanova–LignanoSAF-Linie G23: Cividale del Friuli–Cormons–Gorizia
Verbindungen von und nach San Pietro al Natisone
SAF-Linien 310, 311, 312: Cividale del Friuli–San Pietro al Natisone (verschiedene Strecken)
Start: Parkplatz des Heiligtums von Castelmonte
Ziel:
Cividale del Friuli: Parkplatz am Piazza della Resistenza und am ehemaligen Bahnhofsvorplatz von Cividale
San Pietro al Natisone: Parkplatz der Gemeinde San Pietro und Sportplatz
Wanderschuhe und -kleidung, Proviant und Getränke, Taschenlampe, Wanderstöcke.
Lokalisierung
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.