
Rundweg zwischen Natur, Geschichte und Bergen: der See eingebettet zwischen den Julischen Alpen.
Nur wenige Kilometer von der Grenze zu Slowenien entfernt, im Herzen der Julischen Alpen, ist der Lago del Predil (oder Lago di Raibl) ein kleines Naturwunder, das es zu entdecken gilt. Der zweitgrößte natürliche See in Friaul-Julisch Venetien nimmt eine alte Gletscherpfanne ein, eingebettet zwischen majestätischen Gipfeln und stillen Wäldern.
Bäche, die von den Bergen herabfließen, speisen den See mit so reinem Wasser, dass er in einem intensiven Grünblau schimmert. Im Sommer lädt er zum Baden ein und bietet perfekte Plätze zum Entspannen, Sonnenbaden und Genießen der alpinen Landschaft.
Im Winter verwandelt sich der See in einen zugefrorenen Spiegel: ein schwebender Ort, ideal für diejenigen, die Ruhe, gedämpfte Atmosphäre und den Zauber des Winters in den Bergen lieben.
Doch der Lago del Predil ist nicht nur Natur: Entlang der Wege taucht auch Geschichte auf, wie das Forte del Lago (Forte di Raibl), ein Zeugnis der militärischen Vergangenheit der Gegend und Hüter der Erinnerung an ein Grenzgebiet.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wanderung bei unsicherem Wetter nicht empfohlen (der östliche Waldabschnitt ist uneben und ziemlich steil mit einigen Stellen, die mit einem Seil gesichert sind).
Entlang des Rundwegs gibt es kaum Wasserquellen; bei besonders heißen Tagen sollte man ausreichend Wasser mitnehmen.
Vom Parkplatz beim Bar/Restaurant Chalet al Lago führt man den Weg entlang, der zunächst die SP76 Richtung Sella Nevea begleitet. Der Pfad verläuft leicht erhöht gegenüber dem Ufer und bietet Panoramaausblicke sowie einige Bänke. An manchen Stellen ist der See über Holzleitern zugänglich.
Nach etwa 2 km trifft der Weg auf eine Schotterstraße, die mit einem großen hölzernen Schild mit der Aufschrift „Giro del Lago“ markiert ist. Von hier geht es hinunter zum Flussbett des Rio del Lago (bei starkem Regen Vorsicht walten lassen). Am ersten Abzweig biegt man links ab und folgt einem flachen Schotterweg entlang des östlichen Seeufers.
Am Flussbett des Rio Verde beginnt der anspruchsvollste Abschnitt: der gut markierte Weg steigt mit zahlreichen Kehren im Buchenwald an den Nordhängen der Cima dei Mughi an (Teilstücke mit Metallseil gesichert). Nach einem flachen Abschnitt und dem Canale del Predil verlässt man den Wald und erreicht die SP76 an der dritten Kurve, zum Passo del Predil hinauf. Links der Straße kann man weitergehen, indem man an der ersten Kurve hinabsteigt und vorsichtig für einige Hundert Meter entlang der Staatsstraße ohne Schulter geht, bis man einem neuen Wegweiser folgt, der den Zugang zu einem alten, vormilitärischen Schotterweg anzeigt. Nach etwa 200 Metern biegt man links auf einen gut ausgebauten Pfad ab, der mit einigen Kehren zum Asphalt nahe der Brücke über den Seebach hinabführt.
Der Rundweg endet mit dem letzten Abschnitt auf einem kurzen Pfad links, der direkt zum Ufer zurückführt, vor der charakteristischen kleinen Insel. In wenigen Minuten gelangt man zum Ausgangspunkt am Chalet al Lago zurück.
mit Bahn und Bus erreichbar
Der Ausgangspunkt ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Von Tarvisio kann man den See mit der TPL-Linie 204 Tarvisio – Cave del Predil erreichen. Tarvisio selbst ist sowohl mit dem Bus als auch mit dem Zug gut erreichbar.Lokalisierung
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.