Der Monte Festa, gelegen in den Karnischen Voralpen zwischen dem See von Cavazzo und dem Fluss Tagliamento, beherbergt eine Militärfestung, die zwischen 1910 und 1914 erbaut wurde und eine der bedeutendsten Anlagen des Ersten Weltkriegs in Friaul-Julisch Venetien ist. Während der Wanderung kann man die Geschichte der Festung anhand von Informationstafeln erkunden und die Ruinen von Kasernen, Kampfstellungen und Munitionslagern besichtigen. Diese Festung, entworfen zur Verstärkung der östlichen Grenze Italiens, spielte nach der Niederlage von Caporetto eine entscheidende Rolle, indem sie den österreichisch-deutschen Vormarsch dank des effektiven Kommandos von Hauptmann Riccardo Noel Winderling stoppte. Die Festung verfügte über acht Geschütze mit großer Reichweite und trotz des italienischen Rückzugs verteidigte die Garnison die Position erbittert und erhielt eine Silbermedaille für Tapferkeit. Neben ihrer historischen Bedeutung bietet das Gebiet auch interessante Naturaspekte mit Wäldern und Felsformationen, die rund 200 Millionen Jahre alt sind.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Die Wanderung wird in den Sommermonaten aufgrund der niedrigen Höhe und der starken Sonneneinstrahlung nicht empfohlen. Im Gipfelbereich der Festung ist auf den schlechten Zustand der Gebäude und auf die Exposition der Anlage bei Schwindelgefühlen zu achten.
Entlang des Rundwegs gibt es keine Wasserquellen; an besonders heißen Tagen sollte ausreichend Wasser mitgeführt werden.
Der Ausgangspunkt der Wanderung ist der Parkplatz in der Nähe des Sattels von Interneppo, erreichbar von Interneppo oder Bordano.
Hier gibt es eine Gabelung: rechts die Beschilderung zum Monte San Simeone, links die Beschilderung zum Monte Festa. Man nimmt die Militärstraße zum Monte Festa, die die westlichen Hänge der Höhenzüge quert. Nach etwas mehr als zwei Kilometern trifft man auf den CAI 838 Weg, der von Interneppo ansteigt. An diesem Punkt kann man entscheiden, weiter auf der Straße zu gehen oder rechts dem CAI-Weg zu folgen, der steiler ist und regelmäßig die Militärstraße kreuzt. Auf 630 m Höhe befindet sich der Aussichtspunkt Tucjar, der erste Panoramapunkt auf den darunterliegenden See der Drei Gemeinden.
Wenn man noch weiter steigt, erreicht man die Hochebene auf 980 m, wo Reste von Kasernen und Lagern vorhanden sind. Nach einem kurzen Weitergehen gelangt man zur Festung mit ihren verschiedenen zu erkundenden Strukturen und zum Gipfel des Monte Festa (es wird empfohlen, den Gipfel zu besteigen, um die weite Aussicht zu genießen).
Der Rückweg erfolgt, wie beim Aufstieg, entweder über die Militärstraße oder über den CAI 838 Weg.
Lokalisierung
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.