Eine lange Wanderung auf dem Rücken von La Bernadia, zwischen den Überresten des Ersten Weltkriegs, weiten Panoramaausblicken auf die Friauler Ebene, Höhlen und ruhigen Dörfern
Die lange Rundwanderung richtet sich an geübte Wanderer und startet im kleinen Dorf Sedilis, Gemeinde Tarcento.
Der erste Teil des Weges führt die Südflanken des Hochplateaus von La Bernadia hinauf, mit verschiedenen Panoramablicken auf die Hügel von Tarcento und die Friauler Ebene. Interessant sind die Überreste der Gebäude aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, die man am M. Pocivalo und am M. Lonza findet, wo der Leuchtturm der Alpinen Brigade Julia thront, untrennbar mit Friaul-Julisch Venetien verbunden. Die gesamte Route verläuft zwischen Doline und Karstphänomenen von unzweifelhaftem naturkundlichem Interesse, und die beeindruckende Höhle des Abisso Vigant, die im zweiten Teil der Strecke besuchbar ist, ist ein Beispiel dieser wirklich unglaublichen Unterwelt (der erste Teil dieser gewaltigen Höhle ist mit einem leichten Weg begehbar).
Auf dem Rückweg ins Tal durchquert man zwei stille Dörfer, Räume, in denen Mensch und Natur seit jeher zusammenleben.
Der Weg ist immer gut erkennbar mit weiß-roten Markierungen, im zweiten Teil mit dem Buchstaben "D" gekennzeichnet.
Der Weg kann an der Festung des M. Lonza unterbrochen werden, indem man auf der asphaltierten Straße zurückkehrt, die mit 5 Haarnadelkurven zur Kirche von Sedilis führt.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Deutlich sichtbarer und immer gut markierter Weg. Die Steilheit des ersten Wegabschnitts empfiehlt, ihn bei Regen oder hoher Bodenfeuchtigkeit zu meiden.
Vorab beim Besucherzentrum der Höhlen von Villanova erkundigen, ob die Einkehrmöglichkeit bei einer geplanten gastronomischen Pause geöffnet ist.
Vom Platz am Kirchturm von Sedilis, wo man parken kann, neben der Asphaltstraße, die zum Leuchtturm der Julia und zur Festung führt, führt eine Betonstraße auf den südlichen Hang des M. Pocivalo. Kurz danach wird die Betonstraße zu einem Pfad, der ziemlich steil den Hang durch Buschland und kleine Lichtungen hinaufsteigt und an den Überresten einiger isolierter Gebäude vorbeiführt. Nach einem anstrengenden Abschnitt, an dem man zwei rustikale Gebäude passiert, folgt man diesen und erreicht kurz darauf die Asphaltstraße. Nun geht es kurz rechts auf Asphalt weiter, dann folgt man dem Fahrweg, der immer rechts mit geringeren Steigungen durch die Karstebenen des M. Pocivalo führt und an 2 Gebäuden aus dem Ersten Weltkrieg vorbeigeht. Schließlich erreicht man auf der Spitze des Pocivalo (792 m) die Stellung für Gebirgsgeschütze. Am Ende des Rundwegs führt der Rückweg genau hierher.
Weiter nach Nordwesten streben wir nun zur Festung Bernadia und zum Berg Lonza, dabei überwinden wir einen stetigen Auf- und Abstieg durch eine Gegend, die von Dolinen und durch Wetterkräfte erodierten Felsen geprägt ist. Der Pfad führt zum großen Platz der Festung. Danach steigen wir hinab nach Villanova delle Grotte, indem wir der Asphaltstraße folgen, die direkt neben der Festung beginnt und sich über eine lange, leicht abfallende Strecke zu den Häusern dieses kleinen Ortes schlängelt.
Im Ort angekommen, geht es rechts auf einer Straße durch das Zentrum, bis ungefähr unterhalb des Kirchturms ein gepflasterter Weg nach rechts abzweigt, der mit Laternen versehen ist. Dieser Weg führt uns zum Platz des Besucherzentrums der Höhlen von Villanova.
Wir setzen den Weg fort, immer bergab, und steuern nun das Dorf Vigant an, indem wir eine wenig befahrene Asphaltstraße durch die Wälder dieser Gegend nehmen. Am Schild zum Abisso Vigant geht es einen Pfad hinab in der Nähe des bescheidenen Baches und neben dem Steintor der Höhle Vigant entlang.
Nach der Holzbrücke und den weiß-roten Markierungen (Weg D) folgt ein langer Pfadabschnitt, der stetig den Hang hinauf zum Ortsteil Borgo di Mezzo führt. Vom Ort führt die Straße wieder bergab, kurz danach biegt man rechts zum verlassenen Borgo di Tamar ab, wo kurz vor dem letzten Haus der Weg wieder zum Pfad wird und nun steiler die Wälder des M. Pocivalo hinaufsteigt, zurück zur bereits erwähnten Geschützstellung.
Von der Geschützstellung des Pocivalo kehrt man über den gleichen Weg zum Ausgangspunkt zurück.
Vom Zentrum von Tarcento folgt man an der Kreisverkehr links dem Viale Olinto Marinelli mit Hinweisen zum oberen Val Torre. Nachdem man den Fluss Torre überquert hat, geht man geradeaus bis zur nächsten Stoppschild (Hinweise zur Trattoria Plan di Paluz) und hält die Hauptstraße, um die Hügel bis zum Kirchturm von Sedilis hinaufzusteigen.
Großer Platz beim Kirchturm von Sedilis.
Verlag Tabacco - Karte 026 Julische Voralpen und Gebiet des Torre
Normale Wanderung
Lokalisierung
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.