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Authentischer Geschmack in und um Pordenone

Der Raum Pordenone am westlichen Rand der Region Friaul-Julisch Venetien ist ein Land voller Kontraste: Hier trifft das ebene Flachland auf die ersten Vorläufer der Friauler Dolomiten, die von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurden. Dieses Gebiet beheimatet ein buntes Mosaik an gastronomischen Traditionen und Weinkultur, wie das DOC-Weinbaugebiet Friuli Grave, das sich auf beiden Seiten des Flusses Tagliamento erstreckt und frische, fruchtige und elegante Weine hervorbringt.

Ein Mosaik aus önogastronomischen Traditionen

Eine der Hauptrollen bei diesem kulinarischen Geschmackserlebnis spielt zweifelsohne die „Pitina IGP“, eine geschichtsträchtige Spezialität aus dem Val Tramontina, die unter dem Schutz der Slow-Food-Stiftung steht: Eine Art geräuchertes und gereiftes Fleischbällchen aus Wild- oder Schafsfleisch, das in Maismehl gewendet wird. Auf dem Weg in die Gemeinde Cavasso Nuovo stößt man auf die als „Cipolla di Cavasso e della Val Cosa“ bezeichnete Zwiebel aus der Region, die für ihren süßen Geschmack, ihre knackige Konsistenz und ihre typisch rote Schale mit goldenen Reflexen bekannt ist.
Die überaus beliebte und intensiv schmeckende Feigensorte „Figo Moro di Caneva“, wurde bereits 1139 von den venezianischen Seefahrern geschätzt, während die Bohne aus San Quirino aufgrund ihrer dünnen Schale und der cremigen Konsistenz des Samens insbesondere zu Suppen und Eintöpfen verarbeitet wird, wie dem Nudel-Bohnen-Eintopf „Pasta e Fagioli alla Friulana“ und dem typischen Bohnen-Mais-Eintopf „Fasoi e Frumenton“. Was die hiesigen Fischspezialitäten angeht, gilt die Regenbogenforelle aus Cordenons, die in kristallklaren Gewässern gezüchtet wird, als das Aushängeschild der lokalen Gastronomie. Auch das regionale Käsereihandwerk wartet mit so manchem Meisterwerk auf: Der in Steinguttöpfen aufbewahrte „Formadi Tal Cit“ wird auch als weißes Gold bezeichnet und zeugt von der Kunst der hiesigen Bergbevölkerung, die sich keine Form der Verschwendung leisten konnte. Der würzige bis leicht pikante Kuhmilchkäse Asìno hingegen verkörpert die Identität der friaulischen Käseherstellung.

Wein- und Gastroroute: Authentischer Geschmack in und um Pordenone

Sie haben nur einen Tag Zeit, um den westlichen Teil der Region Friaul-Julisch Venetien zu besuchen? Diese Route soll Sie in ein Abenteuer für jeden Geschmack entführen: Ein Abenteuer, das uralte Traditionen mit bezaubernden Landschaften und unvergesslichen Geschichten verbindet.

Erste Etappe: Abenteuer Käse

Begeben Sie sich für einen kleinen Zwischensnack am Vormittag zur Käserei „Latteria Sociale di Marsure“, die als wichtiger Bezugs- und Treffpunkt für die lokale Gemeinschaft gilt. Sie können hier zwischen verschiedenen Produkten wählen, die von der Region und dem Duft des Wiesenheus am Fuße der Karnischen Voralpen erzählen, mit denen die Kühe der Molkerei gefüttert werden.
Entdecken Sie die Latteria Sociale di Marsure

Zweite Etappe: Spaziergang und Mittagessen im Val Tramontina inmitten der Dolomiten

Weiter geht die Reise nach Tramonti di Sopra zum „Agriturismo Borgo Titol“, der Heimat der legendären Wurstspezialität „Pitina IGP“, wo den Besuchern ein unvergessliches Mittagessen beschert wird! Alle Produkte, die hier serviert werden, stammen aus biologischem Anbau und eigener Produktion: Kurzum also aus den eigenen Gemüsegärten, vom Hof und aus der hauseigenen Wurstherstellung.
Entdecken Sie den Agriturismo Borgo Titol

Dritte Etappe: Country-Resort für Familien zwischen den Flüssen Cellina und Meduna

Auf dem Weg hinunter nach Vivaro sollten Sie einen Zwischenstopp beim Bauernhof „Gelindo dei Magredi“ einlegen und sich von der Liebe seiner Betreiber zu ihrem Land beeindrucken lassen: Weiden, Obst- und Gemüsegärten in Bio-Qualität, Weinberge und Weinkeller sowie ein kleines Museum rund um das bäuerliche Leben laden dazu ein, den Landwirtschaftsbetrieb zu entdecken und an Workshops für die ganze Familie teilzunehmen.
Entdecken Sie Gelindo dei Magredi – Country Resort

Vierte Etappe: Die älteste Brennerei der Region Friaul-Julisch Venetien entdecken

In Castions di Zoppola können Sie die älteste Brennerei der Region Friaul-Julisch Venetien besuchen: die „Distilleria Pagura“. Das 1879 gegründete Unternehmen verwendet noch heute die traditionelle Methode der diskontinuierlichen Destillation in kupfernen Brennblasen. Sie gilt als das einzige Verfahren, mit dem sich Geschmack und Aroma des Tresters optimal zur Geltung bringen lassen.
Entdecken Sie die Brennerei Pagura

Fünfte Etappe: Köstlicher Abschluss in Fiume Veneto

Sie erreichen mit Fiume Veneto die Zieletappe und kehren zum Abendessen in der „Osteria Turlonia“ ein. Der Küchenchef Mariutti, der in seinem beruflichen Alltag die regionale Küche zu bewahren versucht, ist Mitglied der „Alleanza dei Presidi Slow Food“. Das Lokal setzt sich das ganze Jahr über für die Förderung typisch-regionaler Produkte ein und serviert daher verschiedene Gerichte auf Grundlage der berühmten Bohne aus San Quirino, aber auch die Regenbogenforelle „Trota Iridea“, die Käsespezialität „Asino“ und unglaubliche Desserts auf Basis der dunklen Feige „Figo Moro di Caneva“.
Entdecken Sie die Hosteria Turlonia