Socchieve ist eins der ältesten Dörfer Karniens. Es wird nämlich im Mittelalter häufiger erwähnt, ab dem Jahr 1000.
Sein Name lateinischer Herkunft, "sub clivo", wurde im Laufe der Jahrhunderte zu "sot la cleva"; er bezieht sich auf die Lage "unter dem Hügel".
Auf dem Hügel, an dessen Fuß sich das Dorf Socchieve befindet, erhob sich das Schloss der Herren von Socchieve, gespendet von dem Patriarchen von Aquileia, und wo heute die alte Pfarrkirche S. Maria Assunta (im Ortsteil Castoja) steht, schon erwähnt ab der Hälfte des 13. Jahrhunderts, wahrscheinlich entstanden nach der Abschaffung des Bistums Zuglio; vor langer Zeit musste hier ein vorrömischer oder römischer Ausguck sein.
In der Gegend von Socchieve gibt es zahlreiche typische Bauformen.
Die Kirchen sind reich an Kunstwerken wie zum Beispiel die von San Martino, die im Hochaltarraum einen wichtigen Freskenzyklus des größten karnischen Malers der Renaissance aufweist, Gianfrancesco da Tolmezzo.
Zu den Kunstschätzen kommt eine große Vielfalt an Routen, mehr oder weniger anspruchsvoll, durch die Natur und in engem Kontakt mit der spontanen noch existierenden Architektur in den Dörfern.