Das antike Städtchen wurde durch das Erdbeben von 1976 nahezu komplett zerstört und verdankt dem typisch friulanischen Charakter seiner zielstrebigen und tatkräftigen Bewohner, dass es so wieder aufgebaut wurde, wie es zu seiner höchsten Blütezeit im Mittelalter war.
Der zum Nationaldenkmal erklärte Ort ist eines der gelungensten Beispiele einer kunstverständlichen Rekonstruktion..
Wiederhergestellt wurden ebenfalls die imposanten Stadtmauern aus dem Mittelalter und der Dom Sant'Andrea. Hier befindet sich auch die geheimnisumwobene Kapelle San Michele, in der die berühmten Mumien verwahrt werden.
Ihre Geschichte geht auf 1647 zurück, als man als erste von rund vierzig mumifizierten Leichen die des "Buckligen" in den Grüften des Doms fand..
Das Rathaus ist ein prachtvolles Bauwerk im gotisch-venezianischen Stil.
In der zweiten Oktoberhälfte belebt sich das Städtchen anlässlich des weitbekannten Kürbisfestes, während dessen man sich in ein im Mittelalter spielendes Märchen zurückversetzt fühlt. Die ganze Altstadt bevölkert sich mit Musikanten, Jongleuren, Rittern und Edelfrauen, Knappen, Bettlern und vielen anderen Figuren aus jener Zeit. Die Hauptrolle spielt aber in jedem Fall der Kürbis in allen Formen, Größen und Zubereitungen.