Die Mosaikkunst

Der Ort entwickelte sich um das alte Schloss herum, das aufgrund seiner runden Form ursprünglich "Girone" (Kreis) genannt wurde.

Unter den ringförmig um den Innenhof angelegten Gebäuden tritt der auf das 15. Jh. zurückgehende Palazzo dipinto (bemalter Palast) mit Fresken und Steinbalkönchen hervor.

Nicht zu versäumen ist der Dom Santa Maria Maggiore, eines der bemerkenswertesten gotischen Bauwerke des Friauls. Im Innenteil schildert ein im 14. Jh. entstandener Freskenzyklus Begebenheiten aus dem Alten und Neuen Testament. Die kostbare Orgel stammt aus dem 16. Jh.

Bekannt ist Spilimbergo aber vor allem als die "Mosaikstadt": mit ihrer Mosaikschule, deren experimenteller Charakter weltweit richtungsweisend ist, steht sie im Mittelpunkt der musivischen Kunst im Friaul-Julisch Venetien.

Die hier ansässige Scuola Mosaicisti del Friuli ist eine international renommierte Schule für Mosaikkunsthandwerker, die sowohl aufgrund der Fertigungstechniken als auch der eingesetzten Werkstoffe innovative Maßstäbe setzt.

Der Schule liegt eine alt überlieferte künstlerische Tradition zugrunde, die ihren Ursprung in Aquileia, Byzanz und Venedig hat. Schon Ende des 17. Jh. waren aus der Gegend von Spilimbergo kommende Steinmetze und Terrazzoleger in Venedig bei der Arbeit zu sehen. Wer die Schule besichtigt und Meistern und Schülern bei der Kreation bedeutender Meisterwerke zusehen kann, wird mit einem unvergesslichen Erlebnis belohnt.

Jedes Jahr im Juli findet hier das größte Folklore-Festival Südeuropas, das Folkest statt, das die ganze Region und zusätzlich Venetien und Istrien einbezieht, aber gerade hier in Spilimbergo mit drei heißen Tagen Musik seinen abschließenden Höhepunkt erreicht.

Zu den Liste der Punkte des Interesses Spilimbergo.




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