Aus der österreichischen Tradition stammen die Osmizze, die zu einer wahrhaftigen touristischen Attraktionen wurden. Es handelt sich um private Karsthäuser, die für einen kurzen Zeitraum geöffnet sind und wo direkt von den Herstellern Wurstwaren, Olivenöle, Käse und die exzellenten traditionellen Weine konsumiert werden können: der Terrano und die Vitovska.

Eines der entdeckenswerten Symbole der julischen Küche, ist die als "arme" Speise geborene aber heutzutage auch in den besten Restaurants angebotene Jota, eine äußerst schmackhafte Suppe aus Bohnen, Kartoffeln und Sauerkraut, deren Rezept vehement von den Triestinern beansprucht wird.

Zur Küche Triests gehören unbedingt auch die Meeresprodukte: die Stadt ist mit zahlreichen Restaurants übersät, die Fisch und Krustentiere in allen Formen und für jeden Geldbeutel anbieten.

Die Sardoni (Sardellen) ist der verbreiteteste Fisch: fritiert, paniert oder in Savor (fritiert und mit Zwiebeln in Essig eingelegt) sind die typischsten Rezepte. Doch auch die Barsche, Doraden, Thunfische, Miesmuscheln, Venusmuscheln, Tintenfische und all die Produkte, aus dem Golf oder importiert, die der Fischmarkt anbietet.

Was die Süßspeisen betrifft, sind die Konditoreien der Stadt mit Krapfen und Strudeln, köstlichen Sacher-Torten Wiener Ursprungs und mit Putizza und Presnitz aus dem nahen Slowenien überfüllt. 

Sich in Triest zu Tisch zu begeben wird zu einer wahrhaften Reise durch Aromen, Gerüche und Farben der unterschiedlichen Kulturen und Lebensarten, die allerdings hier einen wirklich einzigartigen Gusto finden.

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